G Suite-Service Level Agreement

G Suite-SLA. Während der Laufzeit der gültigen G Suite-Vereinbarung (bzw. früherer Versionen der Vereinbarung zur Verwendung von G Suite) (die "Vereinbarung") ist die Weboberfläche der G Suite-Dienste aktiv und steht dem Kunden mindestens zu 99,9 % der Zeit in einem beliebigen Kalendermonat zur Verfügung (das "G Suite-SLA"). Sollte Google die Bedingungen des G Suite-SLA nicht erfüllen, während der Kunde seinen Verpflichtungen gemäß diesem G Suite-SLA nachkommt, so hat der Kunde Anspruch darauf, die unten beschriebenen Dienstgutschriften zu erhalten. Dieses G Suite-SLA beschreibt den einzigen und ausschließlichen Rechtsbehelf des Kunden, falls Google seine Verpflichtungen gemäß dem G Suite-SLA nicht erfüllt.

Definitionen. Für das G Suite-SLA gelten die folgenden Definitionen.

  • "Ausfallzeit" bedeutet, bezogen auf eine Domain, dass für Nutzer eine Fehlerrate von über fünf Prozent entsteht. Die Ausfallzeit wird auf Grundlage der serverseitigen Fehlerrate gemessen.
  • "G Suite-Dienste" umfasst die Komponenten Gmail, Google+, Google Kalender, Google Cloud Search, Google Docs, Google Tabellen, Google Präsentationen, Google Formulare, Google Drive, Google Groups for Business, Hangouts Chat, Hangouts Meet, Google Notizen, Google Sites, Google Jamboard, Google Vault sowie die Chat- und Videofunktionen Google Talk und Google Hangouts. Gmail Labs, G Suite Postini Services, Google Jamboard-Hardware und Google Voice-Funktionen in Gmail sind nicht inbegriffen.
  • Der "Prozentsatz der monatlichen Verfügbarkeit" errechnet sich aus der Gesamtzeit eines Kalendermonats in Minuten abzüglich der Ausfallzeit in Minuten, geteilt durch die monatliche Gesamtzahl an Minuten.
  • "Dienst" bezeichnet die G Suite-Dienste.
  • "Dienstgutschrift" hat die folgende Bedeutung:
    Prozentsatz monatlicher Verfügbarkeit Zusätzliche Dienstverfügbarkeit in Tagen, die am Ende der Dienstlaufzeit kostenlos hinzugefügt wird. Ggf. kann es sich auch um eine monetäre Gutschrift gleichen Wertes handeln (für Kunden mit monatlicher Zahlung).
    < 99,9 % – >= 99,0 % 3
    < 99,0 % – >= 95,0 % 7
    < 95,0 % 15

Dienstgutschrift muss vom Kunden angefordert werden. Um eine der oben beschriebenen Dienstgutschriften zu erhalten, muss der Kunde Google über seinen Anspruch informieren. Kunden, die den Dienst von einem Reseller beziehen, können sich auch an den Reseller wenden, der dann seinerseits Google informiert. Die entsprechende Mitteilung muss innerhalb von dreißig (30) Tagen nach Eintreten des Anspruchs auf eine Dienstgutschrift erfolgen. Kommt der Kunde dieser Bedingung nicht nach, verfällt sein Anspruch auf eine Dienstgutschrift. Kunden, die die Dienste von einem Reseller bezogen haben, erhalten die Dienstgutschrift im Auftrag von Google über ihren Reseller.

Maximale Dienstgutschrift. Für alle auftretenden Ausfallzeiten in einem einzelnen Kalendermonat werden dem Kunden maximal 15 zusätzliche Tage am Ende der Dienstlaufzeit gutgeschrieben. Kunden mit monatlicher Zahlung erhalten eine finanzielle Gutschrift, deren Wert maximal 15 Diensttagen entspricht. Dienstgutschriften können nicht in Geldbeträge eingetauscht oder umgerechnet werden, mit Ausnahme von Kunden, die monatliche Zahlungen leisten.

G Suite-SLA-Ausschlüsse. Das G Suite-SLA gilt nicht für Dienste, für die dieses SLA ausdrücklich in der Dokumentation der Dienste ausgeschlossen wird, oder bei jeglichen Leistungsproblemen, die (i) von Faktoren verursacht werden, die im Abschnitt "Höhere Gewalt" der Vereinbarung beschrieben sind, oder (ii) sich aus den Geräten des Kunden oder des Drittanbieters ergeben, oder beidem (außerhalb der primären Kontrolle von Google).